Was ist Convention für uns? #1

Die Convention Saison hat begonnen und wir die Textbeschwörer wollen euch in unserem heutigen Sunday Editorial erzählen, was Convention für uns bedeutet und wofür es steht.

DeeDee

Meine allererste Convention war die LBM. Leider weiß ich nicht mehr welches Jahr, aber ich habe gerade im Animexx-Fotoordner nachgesehen und das eine Foto, wo ich freakig in die Kamera grinse, müsste aus dem Jahre 2004 sein. Oh nein, ich habe also letztes Jahr das 10-Jährige verpasst!

Die Leipziger Buchmesse ist an sich keine richtige Manga/ Comic-Convention, sondern eine Buchmesse, aber es gibt einen Bereich für Comics, Mangas und Cosplayer und es war Liebe auf den ersten Blick. Durch meine Aktivität als Zeichnerin auf Animexx, erkannten mich sogar einige Leute und umarmten mich und teilten mir mit, wie toll sie meine Geschichten und Zeichnungen fanden. Ich war unheimlich gerührt und es beflügelte mich sehr. Ich fühlte mich wie im siebten Himmel. Noch dazu sah ich meine langjährige treue Seele A-chan dort zum ersten Mal und das war für mich ein zusätzliches Highlight. Es war für mich eine wundervolle Erfahrung und weitere sollten kommen.

Aber wie das Leben so spielt, hatte ich auch schlechte. Vermutlich ist sowas immer mit der Liebe zu etwas verbunden. Man entwickelt sich weiter, Freunde und Leidenschaften kommen und gehen und irgendwann möchte man nicht mehr hin, weil man Abstand braucht.

Ich denke immer noch nostalgisch und wehmütig an alte Convention-Zeiten und ich werde auf jeden Fall irgendwann wieder hin um ein Revival zu erleben

 
DieCoriDieCori

Meine liebste Convention (im Altdeutschen noch „Messe“) ist die Gamescom. Ich habe sie bereits zweimal besucht und war beide Male erschlagen von ihrer Größe. Für mich kleine Wienerin ist  die GameCity im Wiener Rathaus zwar jährlich um Welten leichter erreichbar, trotzdem ist die kölner Spielemesse umfangreicher, aktueller und aufregender. Größerer Dom, größere Messe, größeres alles. Die Gamescom bietet also viel mehr Platz für Ideen, Präsentationen und Cosplays. Mein schönstes Erlebnis war tatsächlich der Zombiewalk, der 2012 vor dem Journalistenbereich stattfand. Passend zum releasenden ZombiU waren massig Leute als Untote verkleidet und tauchten scheinbar aus dem Nichts zwischen den Messebesuchern auf. Finanziell ist es leider nicht jährlich drin, nach Köln zu reisen. Trotzdem sollte man dieses Spektakel einmal erlebt haben. Ich für mich weiß zumindest, dass ich 2012 nicht zum letzten Mal dort war.

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Honeys Lieblingsconvention
Honey ist ein kleines Convention-Faultier. Sofern ich nicht dort arbeite, bin ich auch eher nicht dort anzutreffen. Meine Erfahrung ist deshalb gering und so ist meine Lieblingsconvention die AniNite. Nicht nur, dass es meine erste Con war, es ist außerdem DIE Con des Jahres. Dort trifft sich alles und jeder, es ist die Con, auf die alle für die Wettbewerbe hinarbeiten und wer dort einen Namen hat, hat in der ganzen Szene einen Namen. Und dennoch fühlt man sich dort auf der Convention eher wie „Zuhause“ als wie unter fremden… Etwas sehr schönes und lobenswertes.

Convention bedeutet für Honey…
…laufen, drucken, schreiben, anrufen, nachfragen und beantworten. Für mich ist eine Convention ein Ort, an dem ich Erfahrungen sammle. Beruflich, menschlich, fandomtechnisch. Ich organisiere lieber mit, als nur selbst zu genießen. Dabei treffe ich Freunde und Bekannte, teilweise sind das Leute aus anderen Bundesländern, die ich sonst kaum treffe. Und auch wenn mein Interesse für Anime sich gemindert hat, so sind es doch immer wieder die Wochen nach der Convention, wo ich mich nochmal über alles informiere, neu kennengelernte Serien beschnuppere und wieder ein Stück in das Fandom zurückfalle. Eine Convention ist einfach ein schönes Gefühl von Freiheit, Zufriedenheit mit einer leichten Brise Stress, ohne die ich im Leben sowieso nicht glücklich wäre. 😉

 

 

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