Warten auf Dunkin – ein absurdes Theaterstück auf der Hilfer

Wir warten auf Dunkin.

Estragon: Komm, wir gehen!
Wladimir: Wir können nicht.
Estragon: Warum nicht?
Wladimir: Wir warten auf Dunkin.
Estragon: Ah!

20.11.2014 war es endlich so weit. Die Jahre lange Arbeit von Herrn Häupl und Frau Vassilakou wurde endlich belohnt. Sie haben es geschafft!

Wien ist ab jetzt eine Großstadt und die Mahü FuZo (Anm. Ich bin mir sicher, dass man mit dieser Abkürzung in Asien, je nach Land, im Restaurant was bestellen kann. Leider kann ich nicht sagen, was dann serviert  wird) oder besser gesagt der Umbau der Hilfer hat endlich ein Zweck gefunden!

Wien, Österreichs Hauptstadt, Sitz der UNO City und er OPEC, flog immer unter dem Radar der Franchise-Königreiche. Obwohl Wien kulturelle und historische Wichtigkeit in der Weltgeschichte genießt und wirtschaftlich, dankt dem Bau der WU-Raumstation, auch wichtiger wird, war Wien immer nur eine Großstadt, aber nie eine Metropole. Den ersten Schritt Richtung Metrolpole wurde die Produktion von „Hard Rock Cafe Vienna“ Shirts getätigt, was vielleicht daran lag, dass wir seit ende September ein besagtes Restaurant in Wien residiert. Durch diesen Schritt wurde Wien auf dem Radar der Franchise-Königreichen endlich sichtbar und deren Herrscher oder auch CEOs beschlossen sich dazu Wien in den Rang einer „Metropole“ zu erheben.

Also vor knapp 9 Monaten der „Tasty Donut“ bei der TU eröffnete, war das Problem nicht nur der erhöhte Zuckerspiegel der TU Studenten und Mitarbeiter, sondern der Fact, das der Gehsteige beim besagten Geschäft zu schmal und eng waren. Viele Anrainer, Arbeiter und sogar Studenten beklagten diese Enge und verglichen diesen Bereich der Straße schon mit dem Dauerparkplatz „Tangente Wien“. Für mehrere Wochen kam man zu bestimmten Stoßzeiten nur schwierige bis gar nicht hin durch. Es ging schon so weit, dass Studenten bei nicht Antritt von Prüfungen den Grund „Donut Stau“ angaben!

Viele haben sich über  den Umbau der MaHü aufgeregt. Jetzt erkennen wir erst den wahren Zweck und den wahren Nutzen dieser FuZo: Sie verhindert, dass Wartenden vor dem Dunkin Donut auf der Straße stehen oder die Straße somit nicht zur „Donut Tangent Wien“ wird. Auch wird einem klar warum der (Um)Bau in Rekordzeit vollbracht wurde und damit sicher eine Platz in „Guinness Buch“ bekommt für das schnellste umgesetzte Bauvorhaben in Wien. Bis jetzt war das schnellste Bauvorhaben der Stadt Wien eine Goldene Statue des Bürgermeisters, welche sie aber dann nach dem Bau sofort abreißen mussten, da der Künstler diese zu ungenau gestaltet hatte und das Endprodukt nach einem jungen  Diktator aus dem Nördlichen Bereich von Samsungs Heimatland aussah.

Wien kann sich freuen, nicht nur die Heimat von Sissi, dem Wiener Schnitzel zu sein sondern auch baldiger Austragungsort des ESC (Anmk. Hierbei geht es um den ESC-WM wo ermittelt wird, wer am häufigsten in kürzerster Zeit die ESC Taste am PC drücken kann) zu sein und ab diesem Monat auch den Titel „Konsumenten-Metrolpole“ zu erhalten.

Wir können stolz auf Dunkin und die FuZu MaHü sein. Mahlzeit!

Anmerkung: Dieser Beitrag ist weder ernst zu nehmen noch soll dieser politisch zu deuten sein. Ich habe selber nichts gegen die Grünen, den Bürgermeister oder die Stadt Wien oder den Dunkin Donut, aber hatte leider noch keine Zeit gehabt dort was zu essen und hoffe diese bald nach holen zu können. Das mit dem MaHüFuZo könnte meiner Meinung nach aber wirklich in Asien funktionieren. Also bitte nicht ernstnehmen. ;D

 

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