Nananananana REVIEW! – The Lego Batman Movie

Ob Star Wars, Marvel-Comics, DC-Comics, Star Trek, Jurassic Park oder das Harry Potter Universum. In den letzten Jahren konnte man sich als Kinobesucher größtenteils zwischen zwei Filmtypen entscheiden: Remake oder Franchise-Fortsetzung. Im Jahr 2017 wird es nicht anders aussehen. Weil DC jetzt auch eher krampfhaft als erfolgreich versucht, es Marvel gleichzutun und mit einem einzigen Konzept tausend Filme im Jahr rauszuschleudert, die dafür zwar gute Unterhaltung aber wenig Tiefgang und künstlerische Wertigkeit bieten, zeigten Warner Brothers nun, dass man ein Franchise auch mit Herz und Hirn melken kann. Es handelt sich um (nanananana) Batman!

© 2017 WARNER BROS. ENTERTAINMENT

Ihr könnt euch bestimmt noch an The LEGO Movie aus 2014 erinnern. Mit Liebe zum Detail, dem scheinbaren Stop Motion Gefühl, platten aber charmantem Humor und einem Eimer voll Filmrechte sind sowohl die Lego-Filme als auch die Spiele gute Unterhaltung für alle Altersklassen. Damit tanzt The Batman LEGO Movie auch nicht aus der Reihe.

Handlung:

Batman (gesprochen von Will Arnett) ist ein narzisstischer Einzelkämpfer, der -wie sollte es anders sein- seinem Erzrivalen, dem Joker (Zach Galifianakis / Erik „GRONKH“ Range) gegenüber steht. Dieser bedroht Gotham mit einem teuflischen Plan und zu alldem adoptiert er zufällig einen kleinen Jungen (Michael Cera / Luke Mockridge), der ihm als Robin zur Seite steht. Die Situation beginnt stark zu eskalieren und (nanananana) Batman muss sich nicht nur dem Joker, sondern auch seinen Ängsten und Gefühlen stellen.

© 2017 WARNER BROS. ENTERTAINMENT

Das Fazit:

Als Produzenten sind wieder Dan Lin, Phil Lord, Christopher Miller und Roy Lee mit an Board, die sich bereits an The LEGO Movie beteiligten. Dementsprechend ging in den letzten drei Jahren auch nichts an Charme und Humor verloren. The Batman LEGO Movie überzeugt mit großartigen Ideen. Außerdem fühlte er sich wie ein fester Tritt in Zack Snyders Hintern an, da sich hier scheinbar wirklich mit den Charakteren auseinandergesetzt wurde. Klar, ist es einfacher vorhandene Vorlagen zu parodieren, als das Rad mehr oder weniger neu erfinden zu müssen. Doch alleine die Entscheidungen, die hier bezüglich der Charaktere, der Beziehungen zwischen ihnen und ihren Entwicklungen getroffen wurden, zeigen, dass sich einige Leute ernsthaft den Kopf zerbrochen haben, wie man diese kleinen animierten Kunststoff-Bausteine glaubhaft darstellen kann. Das ist ihnen zu hundert Prozent gelungen! Den Zuschauer erwarten geniale Ideen, eine Flut von Anspielungen an alte Batman Filme und unverschämter Humor. Die Musik vermittelt durchgehend gute Stimmung mit alten Klassikern und den Joker hatte ich nach den ersten Minuten tief in mein Herz geschlossen. Eure Kinder sind noch zu jung für Deadpool? LEGO liefert mit The Batman LEGO Movie eine Lösung dafür.

© 2017 WARNER BROS. ENTERTAINMENT

Der Kinobesuch lies mich sogar diesen tragischen Unfall vergessen, den (auch) Warner Brothers uns mit Suicide Squad vorgesetzt hat. Wenn das kein Kinoticket wert ist, dann weiß ich auch nicht.

Gesehen in der Originalfassung

Für alle Batman Fans haben wir übrigens hier ein Gewinnspiel!

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