In the Flesh

Eine britische Zombie Serie der etwas anderen Art

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©BBC and BBC America

Wir alle kennen doch diese ganzen typischen Zombie-Filme, in denen die Verfaulten ausgehungerten Leichen erwachen und sich nach Fleisch verzehren.
Doch was, wenn die Menschheit es doch wirklich mal rechtzeitig schafft ein Heilmittel zu finden das aus den Verfaulten (zu eng. Rotter) wieder Menschen macht?! Können diese wieder normale Bürger der Gesellschaft werden?

Nebenwirkungen der Wiederauferstehung können sein:

  • Kalte blasse Haut
  • Weiße Augen
  • Verlorener Appetit auf das Lieblings essen (eigentlich jedes essen)
  • Kälte existiert nicht mehr (praktisch für die Zombies im kalten verregnetem England)
  • Schmerz ist nicht mehr wahrnehmbar
  • Eventuelle Ablehnung der Gemeinde

Aber nun zur Zusammenfassung

All die Nebenwirkungen muss der verstorbene und wieder erwachte Kieren Walker am eigenen Leibe erfahren. Nach der sogenannten Auferstehung (zu eng. The rising) ist für den 18-jährigen Teenager nichts mehr so, wie es einmal war. Während seiner Zeit als Verfaulter machte sich auch Kieren auf die Jagd nach Menschenfleisch und fraß das ein oder andere Gehirn. Jedoch hatte Kieren Glück im Unglück denn aus ihm wird in der Heilanstalt wieder ein „normaler“ Mensch. Ein sogenannter PDS (zu eng. Partially decased syndrom) Überlebender.
Nur was wenn die wiederkehrenden Albträume über das Verbrochene nicht enden wollen?
Was wenn die Gräuel Taten einem schlaflose Nächte bringen?

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Kieren Walker ©BBC and BBC America

Dann braucht man BDFF!

Amy Dyer frisst einen Narren an dem nicht wirklich optimistischen Kieren und beschließt kurzerhand seine neue Best Death Friend Forever zu werden. Mit ihrer etwas schrägen Art kann man gar nicht anders als sie ins Herz zu schließen. Auch der hübsche Neuling Simon Monro findet schnell gefallen an Kieren und beschließt an seiner Seite zu bleiben.

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Simon Monroe ©BBC and BBC America

In bisher zwei Staffeln mit gesamt 9 Folgen (zu je 1. Stunde) erkämpft sich Kieren sein altes Leben zurück.
Zumindest das, was davon übrig geblieben ist. In the Flesh bekommt von mir auf alle Fälle alle Sympathie Punkte, die es gibt.
Wie jede Serie hat auch diese ihre Schwachen etwas langweiligen Momente die aber schnell vorübergehen. Unterschwellig greift das Thema auf alle Randgruppen über bringt einen doch zum Nachdenken.
Dennoch fehlt der seltsame britisch-sarkastische Humor natürlich nicht. Ganz toll ist auch das der Hauptcharakter kein Typischer hetero Stereotyp ist.

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©BBC and BBC America

Fazit es geht noch schlimmer als ein Halbtoter zu sein, man kann dazu auch noch schwul sein und in einer kleinen Gemeinde wie Roaton leben.

(Banner ©BBC and BBC America)

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