Haikyu!! – Anime Review

Ein Team, Ein Ziel. Startschuss!

Ein Fahrrad, ein Junge, ein Sport. So beginnt die Reise in diesem Anime. Hinata Shoyo, ein kleiner Junge, sieht fasziniert zu, wie ein kleiner Gigant den Lauf der Volleyball-Geschichte verändert und so beginnt seine Reise. Zusammen mit dem kleinen Jungen, der etwas hyperaktiv und nicht unterzukriegen ist,  erlebt man in 25 packenden Folgen Höhen und Tiefen, Erfolge und Niederlagen, Mannschaftsgeist und Rivalitäten vom Feinsten!
Freundschaften entstehen zwischen den kuriosesten Leuten und die Reise führt immer weiter in den Sport Volleyball, der komplexer ist als man denkt. Konflikte, die schon lange da sind, werden gelöst und es entstehen Freundschaften, die kaum für möglich gehalten werden. Hinata begegnet Königen und lernt was es heißt, die rechte Hand eines Dämons zu werden.
Er kämpft sich durch harte Zeiten in seiner Junior-High-School um in der High-School so richtig loszulegen und wir sind alle dabei um zuzusehen und mitzufiebern!

Was macht Haikyu erfolgreich?

Der Erfolg der Serie lässt sich eindeutig auf ihren Aufbau zurückführen. Wie jeder Sport-Anime ist beim Hauptteam für jeden Geschmack was dabei. Egal ob der Coole-Ausgeglichene oder die Hüpfdohle. Jeder findet jemanden. Das Essentielle an der Serie ist aber ihr Aufbau um die Turniere, denn wer kennt das nicht? Ein Turnier dauert ewig und es dauert mindestens drei Folgen um die erste Hälfte abzuhandeln. Doch nicht mit Haikyu! Klar konnten sich die Macher nicht verkneifen, entscheide Spiele länger zu machen als eine Folge, dennoch ist es eher die Ausnahme. Zudem, sollte eine Folge länger ausfallen, dann ist immer ein Fortschritt, eine Lernkurve, zu sehen.
Auch kommt nicht in letzter Sekunde DER Charakter der alles rettet und die Fähigkeit besitzt, Drachen zu beschwören und Luft zu Eis zu machen!

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Ein großer Pluspunkt finde ich.
Natürlich kommen hier auch Pässe wo die Charaktere noch Zeit haben über das Leben zu philosophieren, aber nicht zu häufig und nur in emotionalen schwierigen Lagen.
Auch ein Pluspunkt: Die Mannschaft verliert auch mal.
Karasuno, die Hauptmannschaft in der Hinata mitspielt, WAREN mal Meister, sind es aber nicht mehr. Sie sind ein mittelmäßiges Team das schon mal an der Spitze war. Der Weg nach oben ist steinig und macht wahrscheinlich keinen Spaß, aber gemeinsam versuchen sie es.
Dazu kommt die Ausgewogenheit zwischen Turnier und Hintergrundgeschichte.Denn sind wir uns mal ehrlich, 25 Folgen und viel Info gehen sich in einem Sport-Anime selten aus. Doch auch die kleineren Nebencharaktere bekommen ihre Screentime und werden ,gewürdigt‘. Zumindest bekommen sie einen Namen, ein Gesicht und ein bisschen Geschichte um es abzurunden (Guter Verbindungspunkt zum Manga!).

Persönlich finde ich den Zeichenstil auch gelungen und passend für einen Sport-Anime. Dynamisch, schnell und präzise. Sehr ansprechend und angenehm anzuschauen.
Der Soundtrack für die ersten Folgen, gesungen von SpyAir, sind absolut Ohrwurm verdächtig und nötigen dazu gute Laune zu haben.
Auch das Ending der ersten Folgen kann sich hören lassen, ein runder Sound für eine rundum gelungene Serie.

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Das Turnier kommt, was passiert? Genau, Soundtracks werden geändert, Opening und Ending werden erneuert.
Beide neuen Soundtracks sind eher träge, emotionsgeladen, passend für ein Turnier.

Fazit nach 25 Folgen?

Ein guter Anime den ich dringend allen Sport-Anime-Fans empfehlen kann!
Die Atmosphäre, die vorkommenden Charaktere  und der generelle Serien Aufbau sind gut durchdacht und man wird von der ersten Sekunde an mitgerissen. Ich war begeistert, dass es ein Sport-Anime war, bei dem es wirklich um den Sport und um den Teamgeist ging. Es ist eine Serie bei der man mitfiebert, mitfühlt und mitweint.
Meine einzige Kritik: Mir hat die Musik nicht gefallen, die sie für die zweite Hälfte der Serie verwendet haben.

Haikyuu

Dennoch, gebt dem Anime eine Chance und lasst euch mitreißen!

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