Doctor Who – Die Blutzelle von James Goss

Der erste Roman mit dem 12. Doctor und wo finden wir den werten Time Lord?

Als Insasse des sichersten Gefängnisses für Schwerverbrecher und grausame Mörder am Rande des Universums.
Natürlich versucht er zu fliehen was dem Gouverneur des Gefängnisses natürlich nicht gefällt. Noch dazu häufen sich Systemausfälle und Morde nehmen immer mehr ihren Lauf. Gefangene verschwinden und da ist dann noch dieses Mädchen, welches beinah jeden Tag auf der Landeplattform ankommt und regelmäßig Schilder in die Luft hält.
Obwohl vieles darauf deutet das der mysteriöse Gefangene 624, welcher darauf besteht „Der Doctor“ genannt zu werden, hinter allen Vorkommnissen zu stecken scheint, ist für den Doctor selbst eines klar.
Da ist etwas im Gefängnis, was da nicht hingehören sollte. Ein Spiel gegen die Zeit beginnt denn je länger es dauert, desto mehr Tote wird es geben.

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Cross Cult © 2015

Geschrieben ist der Roman in der Ich-Form aus der Sicht des Gouverneurs, welcher für das Gefängnis zuständig ist. Die Geschichte fängt etwas langsam an, holt allerdings nach der Zeit auf und geht sehr zügig voran. Die Nebencharaktere werden ausreichend und recht lebendig vorgestellt und auch bei den „Kustoden“, welche neben den menschlichen Wachen im Gefängnis patrouillieren, kann man sich gut vorstellen was ihre Funktion ist.
Der Doctor kommt sehr locker mit der Situation klar und bringt sehr viel Witz in seine eher missliche Lage, welche allerdings erst ab der Hälfte so richtig klar wird.

Wenn auch Goss den Doctor recht gut getroffen hat, merkt man das er sich in Clara viel besser wiedergefunden hat. Sie ist, wie man sie auch aus der Serie kennt. Der Gouverneur wirkt anfangs etwas unbeholfen doch wächst der Charakter in sich selbst hinein während man liest.

Was einem auf jeden Fall die Spannung der Geschichte erhält, ist das Goss es sich nicht nehmen ließ das Geheimnis des Gouverneurs sowie den genauen Grund der Inhaftierung des Doctors erst zu späteren Zeitpunktes zu lüften.

Für jeden Doctor Who Fan durchaus eine Empfehlung und man kann nur hoffen das es reichlich Lese-material zu Zwölf als auch zu James Goss in Bezug auf Doctor Who geben wird.

 

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