Doctor Who Christmas Special 2014 – Last Christmas

„Alle Jahre wieder~
Kommt der Doctor und rettet die Welt~“

Seit Wiederbeginn von Doctor Who in 2005 gab es zu jedem Jahr ein Christmas Special und auch bei Peter Capaldi’s Staffel wurde diese Tradition nicht gebrochen.

‚There is a Horror film called ‚Alien‘? That’s really offensive. No wonder everyone keeps invading you‘ – Twelfth Doctor

Diesmal treffen wir auf jemanden, welcher bisher nur symbolisch im Doctor Who Universum seinen Platz hatte. Wir treffen auf Father Christmas, Santa Claus.

Handlung

London. Friedlich wie immer. Oder doch nicht?
Santa (Nick Frost) ist abgestürzt und das genau auf Clara’s (Jenna Coleman) Dach. Natürlich begibt sich Clara nach draußen um den Tumult nach zugehen und nach einem kurzen Gespräch mit Santa, gesellt sich auch schon der Doctor (Peter Capaldi) zu der kleinen Runde um Clara einfach mal mit zu nehmen.
Kurze Zeit später finden sich die beiden bei einer Expeditionstruppe am Nordpol wieder, welche mit eigenartigen Wesen zu kämpfen hat.
Wie es sich herausstellt, handelt es sich bei diesen Wesen um Aliens welche sich des Gehirnes ihres Opfers ernähren und dieses dadurch ruhig stellen, indem sie den Betroffenen träumen lassen, bis dieses endgültig gestorben ist.
Da sich diese Traumstadien vervielfachen können, ist nach der Zeit eine Frage wichtig.
Träumen wir noch oder sind wir endlich wach?
Da sich die Geschichte allmählich immer mehr in einen Albtraum verwandelt, da das Alien immer mehr und mehr der Lebensenergie nimmt, wird die Sache immer verstrickter.
Einmal mehr wird die Truppe von Santa Claus gerettet, welcher sie diesmal auch vom Nordpol nach London bringt.
Doch war dies wirklich der letzte Traum im Traum?

Cast

Wunderbar fand ich persönlich die Cast Besetzung, welche neben Peter Capaldi als Doctor und Jenna Coleman als Clara Oswald auch Nick Frost als Santa Claus beinhaltete, sowie Michael Troughton, jüngerer Sohn des leider bereits verstorbenen zweiten Doctors Patrick Throughton. Natürlich, da es um Träume geht, durfte Samuel Anderson als Danny Pink natürlich auch nicht fehlen. Last but not least haben wir auch ein sehr alt bekanntes Gesicht in der Folge. Wenn auch wir ihn dieses Mal das erste Mal als Mensch und nicht als Sontaran bzw. Strax sehen. Dan Starkey beehrt die Runde als Ian, einer der zwei Elfen.

Fazit

Einmal mehr hat Steven Moffat ein wunderbares Christmas Special zu Doctor Who gezaubert, welches nun auch Capaldi’s Erstes Weihnachten als Doctor war. Viele kleine Gags wie die Anspielung auf die Facehugger aus Alien waren vorhanden oder diese kleine Anspielung auf das letzte Christmas Special mit Matt Smith in, welcher auch Eleven und Clara ein Weihnachtszuckerl gemeinsam mit Hilfe des anderen öffnen. An was ich persönlich sehr stark beim Traum in einem Traum in einem Traum Geschichte denken musste, war der Film Inception in welchem es ebenfalls um Träume und dessen verschiedene Stadien geht. „Last Christmas“ hat sich nicht daran gemacht einfach eine Kopie vom besagten Film zu werden. Die eigenen Elemente wie der „Ice-cream Pain“, welcher dem schlafenden erinnert noch zu träumen, genauso die Lösung der brisanten Situation waren recht eindeutig die Handschrift von Steven Moffat.
Alles in allem war dieses Christmas Special gelungen und empfehlenswert für jeden, der Doctor Who gerne ansieht.

Der Titel der Ersten Folge der 9ten Staffel steht übrigens bereits und heißt:
The Magician’s Apprentice
Wir dürfen gespannt sein.

1/4

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