[Conventionsommer 2015] Aninite 2015

Location

Vom 27. Bis 30. August öffneten sich die Tore der AniNite wie jedes Jahr für mehrere tausende Anime/Japan/Game-fans erneut. Dieses Jahr mit einer Rekordzahl von fast 20.000 Besuchern war diese ein voller Erfolg.

Die Location befand sich, wie bereits seit 2 Jahren, Im Multiversum in Schwechat. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln relativ gut erreichbar – bei so vielen Menschen die morgens und abends jedoch anreisen bzw. abreisen, sollten diese am Besten in kleineren Intervallen fahren, damit sie nicht gar so vollgestopft sind. (Ich habe öfters Beschwerden von nicht-Conbesuchern mitbekommen  die sich lauthals über den Ansturm aufgeregt hatten.)

Dieses Jahr hat die AniNite noch ein Stockwerk mehr dazu bekommen – was bei den Besucherzahlen auch dringend notwendig war. Dieses Stockwerk wurde sowohl für die Künstler als auch für Vortragssäle effektiv genutzt.

Der Händlerraum war wie jedes Jahr im untersten Stockwerk eine der größten Räume – aber für so viel Ansturm trotz allem nicht konzipiert, weswegen ein Vorankommen am Nachmittag schier eine Unmöglichkeit wurde.

AniNite2015

Programm

Der Programmplan war ausgewogen und für jeder Mann/Frau etwas dabei – auch wenn im Conbook die zeitliche Auflistung gefehlt haben  (oder ich hab sie einfach nicht gefunden). Zum Glück wurden sie jedoch auf den großen Screens im Hauptsaal immer wieder aufgeblendet – zusammen mit ganz vielen falsch geparkten Autos, weswegen man öfters trotz allem nicht wusste was gerade auf der Bühne zu sehen war bzw. wann denn der erwünschte Programmpunkt starten würde.

Für Leute die den Freitag und damit den eigentlichen Start der AniNite kaum erwarten konnten, gab es am Donnerstag bereits ein Vocaloid Konzert so wie man auch die Wiener Death Metal Band VoidCreation an eben jenem Abend besuchen konnte.

Am Freitag begann dann die Convention für jeden ‚normalen‘ Besucher mit vielen verschiedene Workshops und Vorträge(z.B. Rüstungsworkshops, Modelkit Workshops Kamera/Foto Vorträge, How to:Bento und viele weitere) und am Samstagabend gab die Showgruppe Flying Sushi Theater ihr Soul Eater Stück zum Besten.

Wie jedes Jahr hatte die AniNite auch für deftige Ehrengäste gesorgt so hatten alle Besucher dieses Jahr die Chance Reika, Takeshi Miyagawa und Chihiro Ishiguro kennen zu lernen.

 

Wettbewerbe

Neben dem doch sehr vollen Programmplan kamen natürlich auch die Wettbewerbe nicht zu kurz. Jeden Tag gab es einen bestimmten Cosplay-Contest. Der Freitag wurde mit dem Character-Cosplay (Hauptaugenmerk lag beim ‚In-Character‘ sein bzw wie authentisch man den gecosplayten Charakter darstellt und nicht auf den  Nähskills/crafting) eröffnet, der Samstag folgte mit dem bereits bekannten Cosplay-Performance-Wettbewerb (Hier wird sowohl die Performance als auch das Crafting des Cosplays gleichermaßen beurteilt) und der Sonntag schloss mit dem X-Cosplay ab (Hauptaugenmerk liegt auf dem Craften/Nähen, keine Performance notwendig).

Neben diesen gab es dieses Jahr auch das erste Mal den CWM (Cosplay World Master). Hier wird, wie auch bei dem Cosplay-Performance-Wettbewerb, das Augenmerk sowohl auf das Craftig/Nähen als auch auf die Performance geworfen und der Sieger darf nach Portugal zum Finale reisen.

Der AMV Wettbewerb fand am Samstagabend statt – jedoch wurde dieses Jahr nur ein ‚Best of‘ gezeigt – und alle anderen AMV’s in einem separaten kleinen Streaming Raum.

Greencat hatte sich auch dieses Jahr eine ‚Fotochallenge’ ausgedacht und begeisterte Teilnehmer jeden Tag mit einem anderen Thema und forderte ihre Kreativität heraus.

Das Pokemon-Event wurde auch schon zu einer kleinen Tradition auf der AniNite und so hatten sich auch dieses Jahr wieder viele Pkm-Trainer gefunden die am gesamten Con-Gelände Trainer gesucht und herausgefordert hatten.

Des Weiteren gab es auch noch den Fanart-, Modelkit-,Fotowettbewerb und den CharakterQuiz.

Essen

Es gab eine Vielfalt an verschiedenem Essen – die meisten jedoch ‚Japan-angehaucht‘. So bekam man (wenn man denn Glück hatte) Sushi, so wie Nudel bzw. Reis mit Fleisch oder Gemüse.

Es gab sogar einen kleinen Stand von Tasty Donuts (wenn ich mich richtig entsinne) wo es einiges an Süßkram zum Kaufen gab, falls der Blutzuckerspiegel, dank der Temperaturen die an dem Wochenende herrschten, zu sehr in den Keller gesunken war.

Im Raum daneben gab es eine große Bar, mit einer großen Auswahl an Getränken, und direkt daneben einen kleinen Teestand mit eigenen Sitzgelegenheiten zum Ausruhen.

Fazit

Dank der Größe, die die AniNite angenommen hat, sollten man denken, dass sie wären halbwegs organisiert wäre. Jedoch hab ich an diesem Wochenende gelernt, dass dem absolut nicht so war. Ich habe am Freitag sicherlich eine halbe Stunde bis Stunde warten müssen, bis ich mein Ticket endlich bekommen hatte, weil leider keiner wusste an wen ich mich wenden muss. (Und das von der Information zu hören ist doch eher  schwach)

Als ich die erste Hürde hinter mir hatte, wurde es doch recht Spaßig auf der Con. Dann kam der Sonntag , wo ich persönlich bei einem Wettbewerb mitgemacht hatte. Bis 2-3 Stunden vor dem Wettbewerb (beim Cosplay-Wettbewerb hat man sogar noch eine Vorbegutachtung) hatte ich keine Ahnung wann genau ich wo sein musste – und die Information war genauso hilfreich wie bereits am Freitag.

Außerdem muss ich meinen ‚Frust‘ über den AMV Wettbewerb auch noch kundtun. Ich kann verstehen dass man nicht jedes AMV an einem Tag zeigen kann (was ich gehört habe waren es fast 80 Einsendungen) aber ich kann jeden Teilnehmer verstehen der sich nach diesem Abend schlecht gefühlt hatte, weil sein AMV nicht gezeigt wurde und eventuell nächstes Jahr nicht mehr mitmachen möchte. Wenn es so einen großen Ansturm gibt, wäre es doch eine Überlegung wert die Anfänger und Fortgeschrittene einfach wieder auf 2 Tage zu verteilen oder allg. eine begrenzte Teilnehmerzahl machen. (Was natürlich auch nicht das Maß aller Dinge ist, aber so würden weniger Leute frustriert sein). Der  Fakt, dass alle AMV’s in einem separaten Raum gezeigt wurden ist zwar nett, aber ich muss persönlich sagen ich hab diesen Streaming Raum nie gesehen/gefunden/einfach darauf vergessen im Laufe des Constresses und was ich so gehört habe, sollte dieser weder klimatisiert noch wirklich für AMV’s geschaffen worden sein.

Organisatorisch könnte sich die Con daher noch einiges anlernen und hoffen wir Mal das wir nächstes Jahr keine #5Stunden bei der Vorverkaufsschlange anstehen müssen (und die Besucher ihre Tickets mit ihrem QR-Code besser ausdrucken und sich die AniNite Crew eventuell ein neues System ausdenkt!)

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