[Conventionsommer 2015] Animagic 2015

Jetzt kann ich sie auf meiner Con-Liste abhacken. Sie ist einer der größten Conventions in Deutschland und existiert seit 1999. Von AnimaniA, eine Fachzeitschrift, organisiert findet sie seit 2006 in der Bonner Beethovenhalle statt.

Die Animagic gilt seit Jahren schon als die Convention in Deutschland, wo die Anime Labels, und Manga Vertriebe ihre Lineup für das kommende Jahr und die Zukunft vorstellen. Neben der Vorstellung und Ankündigungen ihrer News waren diese alle vor Ort vertreten und boten neben besonders tolle Angeboten auch Gewinnspiele und einzigartige Autogrammstunden mit den Ehrengäste an. Diesen werden oftmals im Zusammenhang mit den jeweiligen Lineups der Anime Labels eingeladen und bieten bei QA Session eine tollen Einblick in ihre Produktion und beantworten bei diesen auch Fragen von den Fans. Ein Highlight war auf jeden Fall Watanabe, da seine Serie „Terror in Tokio“ erst diese Jahr auf Deutsch von Universum Anime publiziert wurde.

Der neue Detektiv Conan Film wie auch der neue Dragonball Film wurden auf der Animagic diese Jahr im Hauptsaal prämiert. Im Partnerschaft mit den Labels bieten die Animagic daher den Besucher schon seit Jahren ein einzigartiges Anime und Filmprogramm an. Für alle jene, die lieber daheim im gemütlich ihre Animes schauen, bieten die AniMagic auf der Hauptbühne auch Auftritte und Vorführung diverse Showgruppen an. Wie es für eine Con üblich ist, darf natürlich ein Cosplay Wettbewerb nicht fehlen und rundet das vielseitige Programm der AniMagic gut ab.

Dies war meine erste AniMagic.  In diesem Beitrag schildere ich euch meine Eindrücke.

Anreise

Zum ersten Mal in einem Leben bin ich mit einem Nachtzug gefahren. 11 Stunden dauerte die Fahrt und mit 4 weiteren Personen im Abteil gab es wenig Platz. Dennoch kann ich den Zug empfehlen, da dieser, wenn er früh gebucht wird, günstig ist und man als Cosplayer seine Waffen gut transportieren kann. Mein Tipp: Nehmt euch eine Decke wenn ihr über Nacht fahrt, denn Zugfenster sind nicht besonders gut abgedichtet. Mit Polster, Decke und Musik vergingen die 11 Stunden im Zug schnell. Beim Aufwachen waren wir schon in Bonn. Ich kann euch empfehlen von Mittwoch auf Donnerstag zu fahren. Einen ganzen Tag vor der Con ist sehr praktisch. Dadurch ist es möglich noch schnell am Cosplay zu arbeiten oder einfach einen ruhigen Tag zu genießen. Mein Tipp: Schaut euch Bonn an. Bonn hat eine wunderschöne Altstadt und es gibt einen Haribo Store. Also geht auf Erkundungstour.

Meine erste AniMagic – Persönliche Eindrücke

Da ich noch nie auf der AniMagic war, war meine Vorfreude groß. Als Besucher konnte man am Freitag schon um 9 Uhr auf das Außengelände. Dort gab es eine Bühne, Zelte und einen Yugioh! Bus. Obwohl Schlechtwetter angesagt wurde, war es sehr heiß und sonnig.

Da ich schon auf deutschen Conventions war, habe ich geglaubt zu wissen was mich erwartet. Doch es kam anders. In der Messe selber konnte man sich kaum bewegen, da sich, bei fast jedem Stand, Warteschlangen gebildet haben. Als erstes führte es mich, wie bei jeder Con, in den Händlerraum. Doch kaum dort angekommen wollte ich wieder raus. Die Gänge zwischen den Händlern waren so schmal, dass man sich teilweise nur in eine Richtung bewegen konnte.

Gut gefallen, haben mir die vielen kleinen Gewinnspiele und Promo-Stände von diversen Partner. Das Gewinnspiel, das mir am besten gefallen hat, war das von Capcom. Gleich neben einem Monster Hunter Bereich konnte man mit Pfeil und Bogen, in Dosenschieß Manier, Figuren von einem Tisch schießen und Monster Hunter Preise gewinnen. Zum Beispiel: kleine Figuren, Poster und Taschen. Dort fand ebenfalls ein Quiz statt, bei dem man einen Steak-Polster aus dem Spiel gewinnen konnte.

Schade fand ich auch, dass die meisten Cosplayer das Gartengelände nicht betreten haben. Zu finden waren sie alle ein paar Minuten vom Gelände entfernt: Am Ufer des Rheins entstand eine Cosplay-Promenade. Dort herrschte eine ganz andere Stimmung als auf dem Gelände. Ich fand es schade, dass sich Lager gebildet haben.

Mein Highlight

Mein absolutes Highlight war das Konzert von Aimer. Die zierliche Japanerin, mit der großen Stimme, trat insgesamt zweimal auf. Ihr Konzert war kein gewöhnliches Konzert. Sie saß auf einem Stuhl  in der Mitte der Bühne. Das ungewöhnliche war, dass Aimer nicht beleuchtet wurde. Selbst bei ihrer Signierstunde am Samstag verhüllte sie ihr Gesicht. Bei ihren Konzerten konnte man sogar Fans aus Japan entdecken. Sie kamen zum Konzert, da Aimer in Japan keine Konzerte gibt. Als Besucher wurde man gebeten, keine Fotos oder Videos zu machen. Ob nun Image oder andere Gründe, das Konzert war einfach genial. Der Pianist der sie begleitet, ihre Silhouette vor einer Leinwand, auf der Videos der Animes liefen, für die sie gesungen hat. Gänsehaut vorprogrammiert.

Besonders haben sich die Fans der Fate/Stay Serien gefreut, da Aimer die Endings gesungen hat. Die CD zum Anime konnte man am Gelände beim Peppermint Stand kaufen.

Fazit

Insgesamt fand ich die Con weder gut noch schlecht. Wenn ich meinen ersten Tag hier mit meinem ersten Tag auf der Connichi, vor ein paar Jahren vergleiche. Hinterließ diese einen besseren Eindruck. Alles in allem kann ich sagen, dass die AniMagic keine Con für mich ist. Jeder der noch nie dort war  und viel Wert aufs Programm legt, sollte mal hinfahren.

Alles liebe eure Min

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