Anime Spring Season 2014: Haikyuu!!

Endlich ist es offiziell Frühling. Für die meisten bedeutet das, dass es endlich wieder wärmer wird und man sich nun häufiger über strahlenden Sonnenschein freuen darf. Für mich – und natürlich auch für viele andere – bedeutet Frühling nichts anderes als die alljährliche Anime Spring Season!
Alle drei Monate erscheinen in Japan neue Anime – nicht nur Serien, sondern eben so OVAs, Filme oder TV-Specials. Auch im Frühling 2014 dürfen wir uns auf einige Neuheiten und natürlich Fortsetzungen freuen.
Die diesjährige Spring Season hat es mir besonders angetan. Schließlich sind gleich drei Animeadaptionen erschienen, von denen ich die dazugehörigen Mangaserien eifrig mitverfolge.
Einen dieser Anime wollte ich euch vorstellen und natürlich empfehlen, mal einen Blick zu riskieren.

Sportserien liegen zur Zeit voll im Trend. Mit Anime wie die von Kuroku no Basket oder Free! gewinnt das Sportgenre immer mehr Fans. Auch in der Anime Spring Season 2014 sind einige Sportanime erschienen. Aber einer sticht für mich persönlich besonders heraus: Haikyuu!!

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Den Manga Haikyuu!! lese ich mittlerweile seit der Veröffentlichung seiner ersten Kapitel in der Weekly Shounen Jump im Jahr 2012. Das Mangamagazin Weekly Shounen Jump hat im Laufe der Jahrzehnte einige sehr gute Sportmangaserien herausgegeben wie Slam Dunk, Kuroku no Basket, Captain Tsubasa, Rookies, Prince of Tennis oder auch einen meiner absoluten Lieblingsmanga Eyeshield 21. Haikyuu!! muss somit in verdammt große Fußstapfen treten – wobei das dem Manga nicht sehr schwer fallen wird, denn Haikyuu!! hat genau alles, was ein Sportmanga bzw. -anime braucht, um erfolgreich zu sein.
Haikyuu!! handelt von Hinata Shouyou, der zufällig die Liveübertragung eines Highschool-Volleyballmatches beobachtet. Völlig beeindruckt von einem kleinen, aber sehr guten Spieler, dem man den Spitznamen „Small Giant“ gab, entwickelt der ebenfalls sehr kleine Hinata ein starkes Interesse für diesen Sport und beginnt selbst Volleyball zu spielen. Er gründet in seiner Mittelschule einen eigenen Volleyballclub, der aber leider nie mehr als einen einziges Mitglied aufzählen kann – Hinata selbst. Somit muss er alleine trainieren und seine Leidenschaft ausleben. Im letzten Schuljahr stehen Hinata einige Freunde aus anderen Sportclubs in einem Volleyballturnier bei, damit auch er endlich einmal in einem richtigen Match spielen darf. Bedauerlicherweise treffen sie gleich auf den Favoriten in der ersten Runde und werden innerhalb von kürzester Zeit besiegt. In jenem gegnerischen Team befindet sich Kageyama Tobio, der von allen nur „King of the Court“ genannt wird. Schon im Spiel gegen Hinatas Mannschaft bemerkt man, dass Kageyama „King“ nicht nur aufgrund seines unglaublichen Talents genannt wird – er behandelt seine Teamkollegen von oben herab und hat keinerlei Geduld mit ihnen.
Hinata beschließt, eines Tages Kageyama zu besiegen und natürlich zu übertreffen.
Am ersten Tag seines Schulbeginns in der Kurasuno Highschool – wo unter andrem auch der sogenannte „Small Giant“ zur Schule ging und Volleyball spielte – trifft Hinata beim Betreten der Turnhalle auf niemand Geringeren als Kageyama Tobio. Nun sind die beiden Rivalen dazu gezwungen als Team gegen andere Mannschaften Volleyball zu spielen – was natürlich für einige Schwierigkeiten sorgt.

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Sportmanga oder -anime bedienen sich oft vieler Klischees. Das heißt aber nicht, dass Klischees schlecht sein müssen.
Wir haben erneut einen Duo, das vorerst nicht mit einander klar kommt, jedoch von den Talenten des anderen durchaus profitiert. Das gab es bereits bei dem erfolgreichsten Sportmanga Japans: Slam Dunk.
Hinata ist ein Charakter, den man einfach lieben muss. Er ist aufgeweckt, manchmal etwas unsicher und er hat das Herz am rechten Fleck. Seine positive Stimmung ist durchaus ansteckend. Kageyama hingegen ist intelligent, ein wenig arrogant und aggressiv, aber nimmt im Laufe der Handlung an immer mehr positive Eigenschaften zu.
Es ist nicht nur enorm spannend, die wachsende Freundschaft der beiden zu beobachten. Auch die einzelnen Volleyballspiele selbst sind toll in Szene gesetzt und bringen mein Herz schneller zum Schlagen.
Gerade davon lebt eine Sportserie: Herzklopfen! Und ich meine nicht dieses Herzklopfen, das man bekommt, wenn man etwas Romantisches vor sich hat. Ich rede von diesem Herzklopfen, dass dich vor Spannung laut durchatmen lässt und du es nicht wagst, deine Augen zu schließen, da du ja sonst etwas versäumen könntest.
Als ich Haikyuu!! begonnen habe zu lesen, konnte ich gar nicht mehr damit aufhören. Jede Woche wie gebannt auf ein neues Kapitel zu warten, strengt das Leserherz zwar ganz schön an – ist es aber alle mal wert!
Der neu erschienene Anime ist nur ein kleiner Bonus, der mich als Fan von Haikyuu!! aber unheimlich glücklich macht. Auch wenn die animierte Serie mit nur 25 Episoden ausgestrahlt wird, ich werde mir jede einzelne mit Genuss reinziehen.

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Vielleicht gebt ihr Haikyuu!! auch mal eine Chance und fiebert jede Woche ein wenig mit mir mit.

Haru

[Grafiken © Shueisha]

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